Biographie Heinrich Heidersberger

Zusammenstellung der Daten: Henrike Junge-Gent, ergänzt aus Unterlagen des Museums für Photographie, Braunschweig
1906 am 10. Juni in Ingolstadt geboren
Abitur in Linz, kurzes Studium der Architektur in Graz
1928-31 Aufenthalt in Paris, erste Fotografien, trifft mit Mondrian, Léger und Tanguy zusammen
1931-35 Aufenthalte in Den Haag und Kopenhagen
1936 Übersiedlung nach Berlin, um dort als Bildjournalist für Ullstein und Scherl sowie als Sach- und Werbefotograf zu arbeiten.
Erste Abdrucke im internationalen Jahrbuch "Photographie".
Beginn der Architekturfotografie. Abbildungen in: "Das deutsche Lichtbild", 1936/37
1937-38 Veröffentlichung des Buches "Ein deutsches Flugzeugwerk" (Heinkel-Werke)
1938 Industriefotograf im Stahlwerk Braunschweig, Salzgitter, Leiter der Bildstelle
1946 Übersiedlung nach Braunschweig, Atelier Am Hutfiltern; erste Ausstellung im Haus "Salve Hospes", seitdem Fotoreportagen für die Illustrierte "Stern"
1950 ff. erste Versuche mit dem Rhythmographen; Architekturfotografie u.a. für die Architekten der "Braunschweiger Schule"
1955 Entwicklung der Rhythmogramme im Zusammenhang mit der Erstellung des Wandbildes für die Ingenieurschule (jetzt Fachhochschule) Wolfenbüttel
1957 Silberne Medaille für das Rhythmogramm "Triennale", 11. Triennale di Milano (Esposzione internazionale delle arti decorative e industrie moderne e dell` architettura moderna)
Berufung in die Deutsche Gesellschaft für Photographie
Begegnung mit Jean Cocteau

Berufung in den Deutschen Werkbund
1961 Übersiedlung nach Wolfsburg; Mitbegründer der Gruppe "Schloßstraße 8"
1963 Buchpublikationen: "Wolfsburg - Bilder einer jungen Stadt" , "Braunschweig"
1966 Goldmedaille Tonbildschau-Festival Frankfurt (Tonbildschau für die Jenaer Glaswerke Schott)
1981 Verdienstkreuz a. B. des Landes Niedersachsen
1984 Teilnahme an der Ausstellung "Images et Imaginaires d' Architectur" im Centre Georges Pompidou, Paris
1986 Verleihung der Silbernen Plakette der Stadt Wolfsburg
1989 Einladung nach Tuscon, USA: Ausstellungen und Vorträge in der Universitätsgalerie
1996 Reisen nach Lemvig, Kopenhagen und Paris im Zusammenhang mit den Dreharbeiten zum Film "Die zweite Wirklichkeit" über Heidersbergers fotografische Entwicklung (Drehbuch und Regie: Karl- Heinrich Weghorn, Uwe Brodmann, Siegfried Tautz, seit 1993; gefördert durch die Niedersächsische Filmförderung)
  lebt und arbeitet in Wolfsburg

Einzelausstellungen:
1947 Braunschweig, Kunstverein
1962 Wolfsburg, Städtische Galerie
1962 Linz, Neue Galerie
1967 Linz, Neue Galerie
1971 Wolfsburg, Städtische Galerie
1982 Ingolstadt, Stadt- und Lichtbildgalerie
1984 London, The Photographers Gallery
1986 Linz, Städtische Galerie
1987 Herning, Denmarks Fotomuseum
1989 Tucson, Arizona, Universität
1990 Ingolstadt, Stadt- und Lichtbildgalerie
1992 Braunschweig, Museum für Photographie (Wasserturm)
1996 Wolfsburg, Städtische Galerie (zum 90. Geburtstag)
1996 Bad Harzburg
1996 Hannover, Fotocentrum Zimmermann
1997 Kunstverein Gifhorn, "Die Rhythmogramme"

Ausstellungsbeteiligungen:

seit 1961 regelmäßig beteiligt an allen Ausstellungen der Gruppe "Schloßstraße 8", Wolfsburg
1984 Paris, Centre Pompidou, "Images et Imaginaires d ` Architecture"
1989 München, Bayerische Akademie der Künste
1996 Paris, Goethe-Institut, Deutsche Gesellschaft für Photographie

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