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Gregorianischer Choral (Gregorianik, Plainchant, Cantus planus)

...das ist der einstimmige, unbegleitete, liturgische, d.h. gottesdienstliche Gesang der christlichen Kirche des Abendlandes in der lateinischen Originalsprache. Im engeren Sinne versteht man unter dem Begriff die Gesänge, die in den Quellen des 10. bis 12. Jh. überliefert wurden.

Der Gregorianische  Choral ist zugleich die älteste schriftlich überlieferte Musik West- und Mitteleuropas. Die Entstehung des Kernbestandes der Melodien fällt in die Zeit zwischen 750 und 850. Der Name bezieht sich auf Papst Gregor den Großen (gest. 604), er wurde aber erst nach 800 gebräuchlich.

Weiterführende Informationen und Links sind auf den Seiten der Internationalen Gesellschaft für Studien des Gregoriansischen Chorals (AISCGre) zu finden.


Korrektur zu: E. Cardine, Gregorianische Semiologie (Solesmes 2003, dt. Übersetzung, ISBN 2-85274-049-4) - hier herunterladen als PDF-Datei (300 KB)

Gregorianik-Choralwerkstatt 06.-08.03.2009 Göttingen – Tischvorlage (23 Seiten mit Abbildungen) als PDF-Datei (5,0 MB)