Akademische Orchestervereinigung
Göttingen e.V.

Geschichte der AOV

AOV 1913
Die Akademische Orchestervereinigung Göttingen war, wie man auf dem Bild leider kaum erkennen kann, auch 1913 schon ein junges Orchester.

Die AOV ist das älteste sinfonische Orchester an der Universität Göttingen. Sie wurde im Jahre 1906 von Professoren, Assistenten und Studierenden der Universität Göttingen gegründet. Weit über Göttingen hinaus wurde die AOV vor allem dadurch bekannt, daß sie nach dem ersten Weltkrieg auf Initiative des Professors für Kunstgeschichte, Oskar Hagen, die Wiederaufführung von Opern Georg Friedrich Händels in Zusammenarbeit mit dem Göttinger Universitätsbund unternommen hat. Die alljährlichen Göttinger Händelfestspiele haben darin ihren Ursprung.

Heute ist die AOV mit über 75 aktiven, größtenteils studentischen, aber auch außeruniversitären Mitgliedern ein "jugendliches" Orchester (siehe aktuellere Fotos).

Die AOV erarbeitet vor allem die großen sinfonischen Werke der Klassik und Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik. Die Orchesterproben finden in der Regel in den Musikräumen der Universität am Wilhelmsplatz donnerstags von 20.00 bis 22.30 Uhr statt.
Von 1991 bis zum Sommersemester 2003 lag die musikalische Leitung bei Thomas-Michael Gribow. Im Wintersemester 2003/2004 dirigierte Arne Willimczik die AOV und im Sommersemester 2004 übernahm Lorenz Nordmeyer den Taktstock.

Wichtig für das musikalische und soziale Orchesterleben sind natürlich die regelmäßig stattfindenden Orchesterwochenenden in Duderstadt (ehemals in Katlenburg). Am Ende jedes Semesters stehen zwei Abschlußkonzerte, in denen das erarbeitete Programm aufgeführt wird. Neben der freundlichen Unterstützung durch den Universitätsbund Göttingen sind diese Konzerte die Haupteinnahmequelle des Orchesters.